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Der heutige Westpark wurde für die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 1983 angelegt und ist seit deren Ende frei zugänglich. Der Westpark ist nach einer Erweiterung bei einer Ost-West-Ausdehnung von etwa 2,4 Kilometern 69 Hektar groß. Er wird durch den Mittleren Ring (Garmischer Straße) in einen Ost- und einen Westabschnitt geteilt, die durch eine begrünte, breite Fußgänger- und Fahrradüberführung verbunden sind.

Der erste Spatenstich fand im Januar 1978 statt, die erste Pflanzung im April 1978. Aufgrund der kurzen Zeit bis zur Gartenbauausstellung mussten ältere, bereits große Bäume gepflanzt werden. Aus den städtischen Baumschulen und Betrieben der Umgebung wurden über 6.000 Großbäume im Alter von 20 bis 40 Jahren und rund 100.000 Sträucher verpflanzt.[10]
Für die Modellierung des Westparks wurden rund eine Million Kubikmeter[14], nach anderen Angaben knapp 1,5 Millionen Kubikmeter[13] Erde bewegt. In beiden Teilen des Parks, östlich und westlich des Mittleren Rings, wurden in Ost-West-Richtung gestreckte Talbereiche bis zu acht Meter unter das ehemalige Geländeniveau ausgehoben. Mit dem Material wurden auf der Nord- und Südseite Hügelzüge modelliert, die an von Gletschern gestaltete Formen angelehnt sind: sanfte Moränen und einzelne Aussichtshügel mit steilen Flanken und einem an Drumlins erinnernden Grundriss. Das ursprüngliche Niveau sieht man nur noch bei den Alten Eichen auf 536 m ü. NN, höchster Punkt ist der Rosenhügel mit 552 m.


Für die Integration der Gartenbauausstellung in die Parkkonzeption wurden Kompromisse unvermeidlich, etwa Gärten mit mediterranem Thema an einem Nordhang. Weitere Probleme ergaben sich aus dem Umfeld, so waren die Wasserlandschaften mit dem großen See im westlichen Parkteil und dem lang gestreckten Wasserlauf mit mehreren Zuflüssen und Aufweitungen im Ostteil auf der Münchner Schotterebene nur durch eine künstliche Abdichtung möglich. Das hier wesentlich tiefer liegende Grundwasser wird auf Geländeniveau hochgepumpt und versickert in Kiesfilteranlagen wieder.[14] Für die Rhododendren-Schau und andere Spezial-Kulturen auf Münchner Kalkboden musste erst ein saures Substrat aufgebracht und bis heute unterhalten werden.

Quelle: Wikipedia >>

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Aufnahmedatum: 1974

oben quer: Fürstenriederstraße. Bildmitte: Ende der Autobahn nach Lindau. Rudi-Sedlmaier-Halle. Dazwischen Gelände zukünftige Gartenbauausstellung.

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Aufnahmedatum: 1977

Bildmitte: Gelände Gartenbauausstellung. Oben rechts: Theresienwiese.

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Aufnahmedatum: 1982

Gebiet Westpark

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Aufnahmedatum: 1982

Gebiet Westpark.

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Aufnahmedatum: 1982

Westpark, Gartenbauaustellung

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Aufnahmedatum: 1983

Blick über Westpark zur Theresienwiese bis zur Isar

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